Einblicke in die Produktion

Wer sein Veredelungslexikon in den Händen hält, mag sich kaum vorstellen, wie viel Arbeit in der Herstellung einer Musterbox steckt. Unabhängig von organisatorischem Aufwand bei der Partnersuche und Erstellung von Motiven für die Musterkarten verbleibt ein großer Aufwand an manueller Tätigkeit bei der Herstellung der Musterboxen.

Die Anfertigung des Veredelungslexikons teilt sich in zwei wichtige Arbeitsabläufen. Zum einen ist das die Herstellung der Musterbox und zum anderen die Herstellung der einzelnen Fächer.

Die vier Fächer beinhalten insgesamt 32 Veredelungsverfahren, die jeweils aus Informationsblättern sowie einem Test- und einem Showelement bestehen. Dazu kommen Deckblätter sowie Impressum und Rückseite, was den Fächer komplettiert. Die Datenblätter werden im Stapel beschnitten und gebohrt, eine Ecke wird abgetrennt. Danach werden alle Daten und Musterkarten von Hand zum Fächer zusammengetragen und mit einer Buchschraube versehen. Dabei dürfen weder Karten fehlen oder vertauscht werden.

Die Musterbox besteht aus zwei vorgefertigten Schachtelelementen (Boden, Deckel), die mit einem Schachtelhals und der sogenannten Bank, einem Pult als Auflagefläche für die Fächer, ausgestattet werden. Diese Elemente werden aus Karton gestanzt. Zuerst wird das Material für den Hals in den Boden geklebt. Danach wird die Bank vorbereitet. Dafür muß der gestanzte Zuschnitt gefalzt und verklebt werden. Um später den Musterfächern den richtigen Halt in der Musterbox zu verschaffen, werden die Pulte mit Magneten sowie Schlaufenelementen versehen und danach in den Boden der Musterbox geklebt. Die vier Fächer werden aufgelegt. Der Deckel wird abschließend mit einem Informationsblatt zu Projektpartnern und Inhaltsverzeichnis versehen.